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Das Passivhaus

Das Passivhaus ist heutzutage sicher Jedermann ein Begriff. Gemeint sind damit Häuser, die quasi ohne eigene Heizungsanlage funktionieren. Natürlich geht es nicht ganz ohne Heizung, allerdings spart man mit dem Passivhaus doch deutlich. So kann man von monatlichen Heizkosten ausgehen, die gerade einmal bei 10 bis 25 Euro liegen. Steigende Energiepreise sind damit kein Grund mehr zur Sorge, im Gegenteil, mit dem Passivhaus kann man sich fast vollständig unabhängig von den allgemein bekannten Energieträgern machen. Dabei muss ein Passivhaus nicht neu gebaut werden, diese Bauweise ermöglicht es sogar, in Altbauten eingesetzt zu werden und deren Verbrauchswerte deutlich zu senken.

Die Wärmedämmung


Besonders wichtig beim Passivhaus ist natürlich die Wärmedämmung. Bei herkömmlichen Bauten beträgt der Wärmeverlust aufgrund einer fehlenden Wärmedämmung etwa 70 Prozent, je dicker die Dämmstoffe, desto besser können sie auch dämmen. Dabei muss zum einen eine Wärmedämmung um die gesamte Gebäudehülle gelegt werden, die allerdings oftmals nicht luftdicht ist. Eine luftdichte Hülle muss deshalb zusätzlich angebracht werden. Zwar sind die Kosten dadurch etwas höher, doch besser kann man keine Energie einsparen. Die Wärmedämmung kann allerdings nur dann funktionieren, wenn man darauf achtet, dass auch keine Wärmebrücken entstehen.

Durch eine gute Wärmedämmung bleibt die Wärme im Winter im Haus, im Sommer gelangt die Hitze nicht so schnell hinein. Die vergleichsweise hohen Kosten können mit zinsgünstigen Darlehen der KfW finanziert werden und haben sich durch die massiven Einsparungen bei den Energiekosten oft schon binnen kurzer Zeit amortisiert. Steigende oder fallenden Heizölpreise sind Ihnen durch die Wärmedämmung fast egal! Für das Passivhaus bzw. dessen Neubau gibt es gesonderte Programme, die die Finanzierung sogar nochmals erleichtern.



Die Luftdichtheit


Des Weiteren sollte ein Passivhaus eine luftdichte Hülle aufweisen. Zwar gibt es viele Dämmstoffe, die eine hohe Dämmfähigkeit aufweisen, jedoch nicht luftdicht sind. Deshalb ist die Luftdichtheit durch eine zusätzliche Hülle zu erreichen, die unabhängig von der Wärmedämmung eingebracht werden muss. Bereits beim Bau eines Passivhauses sollte größter Wert auf eine möglichst hohe Luftdichtheit gelegt werden. Eine spätere Einbringung einer solchen Hülle ist nur sehr schwierig möglich.


Die Luftdichtheit eines Hauses sorgt jedoch nicht nur für enorme Einsparungen bei den Heizkosten aufgrund der Wärme, die nicht austreten kann. Nein, vielmehr schützt eine luftdichte Hülle davor, dass sich Kondenswasser zwischen Innen- und Außenwand bilden kann. Damit werden zahlreiche Bauschäden, wie etwa die Schimmelbildung vermieden.

 

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Unser tägliches Leben ist heute ohne elektrische Energie nicht mehr denkbar und es gibt mittlerweile hunderte Stromanbieter. Andererseits hat diese technische Errungenschaft das Leben auf der Erde nachhaltig geprägt. Heute gehören die Ausgaben für Energie und Heizung zu den größten Posten des monatlichen Budgets. Seit der Liberalisierung des europäischen Strommarktes ist die Zahl der Energieversorger gestiegen, das sollte gut für den Verbraucher, schränkt aber die Übersicht ein. Wer da einen Strompreisvergleich vornimmt, spart nicht nur bares Geld, sondern tut auch etwas für die Umwelt. Neben dem eigentlichen Strompreisvergleich sollte der Verbraucher auch die Herkunft des Stromes hinterfragen (Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken, erneuerbare Energien). Einen Vergleichsrechner für Ihre Region und viele weitere Informationen finden Sie auf stromsparer.de.



Die Warmfenster


Speziell für das Passivhaus entwickelt wurden die so genannten Warmfenster. Diese zeichnen sich vor allen Dingen dadurch aus, dass sie besonders dicht sind. Sie führen zu Wärmeverlusten, die im Gegensatz zu herkömmlichen Fenstern um 50 Prozent niedriger liegen und damit auch für das Passivhaus ideal geeignet sind.

In der Regel erkennt man ein Warmfenster daran, dass es aus einer Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung besteht. Des Weiteren ist der Randverbund wärmegedämmt. Das Gleiche gilt auch für die Fensterrahmen, die speziell gedämmt sind. Selbst im Winter wird es dank der Warmfenster nicht kühler, als sonst, die Behaglichkeit im Inneren des Hauses bleibt genauso erhalten. Dabei liegt die Temperatur der Oberfläche eines Warmfensters im Inneren bei etwa 17° C, und das selbst an kalten Wintertagen bzw. -nächten. Eine kalte Strahlung, wie man sie bei einem herkömmlichen Fenster direkt in dessen Nähe vorfindet, gibt es beim Warmfenster also nicht.